Artikel-Schlagworte: „Augen“
LASIK: Bin ich für die Operation mit dem LASIK Augenlaser geeignet?
LASIK Augenlaser: Für welches Verfahren mit dem Augenlaser Sie geeignet sind, wird in dem Vorgespräch untersucht und festgestellt, bei dem unter anderem neben der Messung der Sehstärke und der Hornhaut auch die Beschaffenheit der Augen, sowie der Augeninnendruck untersucht wird.
Hierfür sollten Sie zwischen 1-2 Stunden einplanen und dürfen wegen der Erweiterung der Pupillen im Anschluss nicht mit dem Auto fahren. Auch ist das Tragen von Kontaktlinsen etwa 1-2 Wochen vor der Untersuchung zu vermeiden, da hierdurch die Hornhautoberfläche zu Unregelmäßigkeiten neigt und das Ergebnis verfälschen könnte.
Wurde bei Ihnen das Alter von mindestens 18 Jahren, eine stabile Fehlsichtigkeit, ausreichend Hornhautgewebe und keine Augenerkrankung wie beispielsweise Grüner oder grauer Star sowie keine Durchblutungsstörung der Netzhaut festgestellt, sind sie unter Umständen ein geeigneter Kandidat für LASIK.
Das Operationsverfahren LASIK mittels eines Augenlasers ist zwar wissenschaftlich anerkannt, wird aber in den meisten Fällen nicht von den Krankenkassen übernommen. Sie sollten sich im Klaren darüber sein, das der Schritt zu einer verbesserten Sehfähigkeit mit LASIK aus eigener Tasche bezahlt werden muss.
Immerhin lässt sich die Behandlung LASIK nach §33 EStG als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Für nähere Informationen lassen Sie sich entsprechend beraten. Mit LASIK können Fehlsichtigkeiten bei Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und bei Astigmatismus bis 4 Dioptrien korrigiert werden.
LASIK-OP am Tag der Lasik Laseroperation
Am Tag der LASIK-Operation sollte kein Make-up oder Parfüm getragen werden. Nach dem Empfang und der Klärung etwaiger letzter Fragen können Sie eine Beruhigungstablette bekommen. Es folgt eine lokale Betäubung durch Augentropfen und die Desinfektion des Bereiches um die Augen. In den meisten Fällen wird die LASIK bilateral - an beiden Augen gleichzeitig - vorgenommen.
Auf Wunsch des Patienten können auch versetzte Zeiträume gewählt werden. Es entstehen keine Vor- oder Nachteile bei der einzelnen Behandlung der Augen. Die Betäubung der Augen für die LASIK-Operation durch Tropfen wird durch ein Druckgefühl begleitet, nicht aber durch Schmerzen.
Mit einem Mikrokeratom wird eine dünne Lamelle - Flap genannt - einseitig von der Hornhaut gelöst und zur Seite geklappt. Mit dem Flap wird bei LASIK auch das schmerzempfindliche Epithel zur Seite geklappt, wodurch diese Methode nahezu schmerzfrei ist. Der Augenlaser kann nun die Hornhautzellen aufspalten und abtragen, bis der gewünschte Grad erreicht ist. Anschließend werden Flap und Epithel bei LASIK wieder positioniert. Das Epithel verbindet sich innerhalb von ein bis zwei Tagen mit der Umgebung, die vollständige Heilung kann aber mehrere Wochen beanspruchen.
LASIK - Verhalten nach der Operation an den Augen
Nachdem die LASIK-Operation beendet ist, sollten Sie die Augen geschlossen halten und nicht reiben, auch wenn Sie ein leichtes Brennen verspüren. Durch geschlossenes Ober- und Unterlid helfen Sie dem Flap sich festzusaugen und die oberflächliche Hornhaut zu glätten, welche anschließend mit dem Spaltlampenmikroskop kurz darauf untersucht wird.
Sie erhalten Augentropfen, die zum einen aus „künstlichen Tränen” bestehen und zum anderen antibiotisch wirken, um nach dem Eingriff mittels LASIK Entzündungen beispielsweise unter dem Flap vorzubeugen. Die Dauer für die Anwendung der „künstlichen Tränen” bestimmt Ihr behandelnder Arzt.
In der Regel ist der Patient 2-3 Tage nach der LASIK-Operation wieder arbeitsfähig, sollte sich aber genügend Freizeit verschaffen, um sich ausreichend zu erholen. Die Kontrollabstände des Ergebnisses der LASIK Augenlaser Operation erfolgen meist am ersten Tag nach dem Eingriff, eine weitere nach sieben bis zehn Tagen und abschließend nach etwa vier Wochen. In den meisten Fällen stellt sich bereits in den nächsten ein bis zwei Tagen nach der Behandlung mit LASIK die volle Sehstärke ein. Zögern Sie jedoch nicht bei Auffälligkeiten oder Fragen sofort Ihren behandelnden Chirurgen zu kontaktieren.