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LASEK Laseroperation am Auge: LASEK als Alternative zur LASIK

LASEK Augenlaser: Wer aus beruflichen oder privaten Gründen das Tragen einer Brille ablehnt, aber dennoch Probleme im Bereich der Augen hat, der kommt heute immer häufiger zu dem Entschluss, sich einer Operation mit dem Augenlaser zu unterziehen.

Die unterschiedlichen Behandlungsmethoden mit dem Laser erfordern bestimmte Voraussetzungen, so wird meist die LASEK-Methode beispielsweise bei Patienten angewandt, deren Hornhaut zu dünn für LASIK ist, spezielle Augenerkrankungen den Einsatz von LASEK erfordern, wenn Hornhautnarben an den Augen vorhanden sind, oder sie eine Sportart betreiben, die mit direktem Körperkontakt einhergeht.

LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) ist ebenfalls ein Bereich der refraktiven Chirurgie und genießt den Ruf eine schonendere Behandlung mit dem Augenlaser darzustellen als LASIK, da sie die Hornhaut der Augen weniger strapazieren soll.

Die LASEK-Behandlung an sich ist relativ kurz und kann ambulant durchgeführt werden, wobei Operationserfolg natürlich auch von der Erfahrung des operierenden Augenarztes oder der Augenklinik geprägt wird. Auch sollte der Laser, welcher zur LASEK verwendet wird, zumindest auf die ISO 90001 Norm geprüft sein.

EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis) wie auch LASEK sind Weiterentwicklungen der Behandlung an den Augen durch PRK und dienen als geeignete Alternative zu LASIK bei Fehlsichtigkeiten, da es zu keinen Flap-Komplikationen kommen kann. Bei der LASEK kann die Fehlsichtigkeit im Bereich der Weitsichtigkeit bis circa +3 Dioptrien, bei der Kurzsichtigkeit bis etwa -6 Dioptrien und bei einer Hornhautverkrümmung bis ungefähr 4 Dioptrien korrigiert werden.

Die LASEK-Methode im Operationssaal

Nachdem alle Voruntersuchungen für die LASEK-Behandlung abgeschlossen sind, bekommt der Patient am Operationstag spezielle Tropfen zur Betäubung der Augen. Nun ist die Behandlung mit dem Augenlaser schmerzfrei und geht in die nächste Phase.

Mit dem Mikrotrepan wird die obere Schleimhaut der Augen markiert und bei LASEK eine Gewebe auflösende Lösung aufgebracht, die für eine Lockerung des Epithels sorgt, welches dann beiseitegeschoben wird. Bei der EPILASIK erfolgt die Lösung des Epithels mit dem Mikrokeratom, einem stumpfen Hobel.

Der Augenlaser kann nun bei der LASEK die Fehlsichtigkeiten korrigieren und die darunter liegende Hornhaut der Augen abschleifen bzw. formen, worauf die Replatzierung des Epithels folgt.

Für ausreichenden Schutz nach der LASEK-Behandlung sorgt eine medizinische Kontaktlinse, die nach dem Aufsetzen und Festsaugen des Epithels angebracht wird und das Nähen der Wunde ersetzt.

LASEK in der postoperativen Phase und Risiken

Ist die LASEK abgeschlossen, treten aufgrund der größeren Wundfläche in den folgenden zwei bis drei Tagen im Anschluss der Behandlung mit dem Augenlaser deutlich spürbare Schmerzen auf. Es kann auch zu Symptomen wie beispielsweise trockenen oder brennenden Augen nach der LASEK kommen, die sich in manchen Fällen mehrere Wochen bemerkbar machen.

Vier Wochen lang werden Augentropfen verabreicht, die eine Narbenbildung vorbeugen sollen. Die Sehkraft nach der LASEK ist gerade am Anfang eventuell großen Schwankungen unterworfen. So kann sich beispielsweise bei einer bestehenden Gewebeschwäche die Hornhaut der behandelten Augen deutlich nach vorne wölben, wodurch die Sehschärfe in Mitleidenschaft gezogen werden würde.

Der behandelnde Augenarzt sollte Sie in jedem Fall vor der LASEK bzw. EPILASIK über entsprechende Risiken aufklären und die Operation nicht bagatellisieren, denn jeder Eingriff ist mit Risiken verbunden, auch wenn sie nicht häufig auftreten. Die Kosten für eine LASEK belaufen sich auf etwa 2000 Euro und werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Je nach Augenklinik, Operateur oder Aufwand kann der finanzielle Rahmen variieren.